An der ionischen Küste unweit von Tarent gelegen, entfaltet sich die Spiaggia di Saturo in Leporano Marina als seltene Mischung aus goldenem Sand, zerklüfteten Kalksteinformationen und Wasser von überraschender Klarheit. Hier gibt es keine Reihen von Sonnenschirmen oder dröhnende Musik, nur das Rauschen der Wellen und die Freiheit, sich sein eigenes Stückchen Paradies auszusuchen.
Wo Sand auf Stein trifft
Der Strand erstreckt sich in sanftem Bogen, eingerahmt von bernsteinfarbenen Felsvorsprüngen, die geschützte Buchten und natürliche Pools bilden. Familien breiten ihre Handtücher auf dem Sand aus, während Schnorchler entlang der Felsen gleiten und in Unterwasserspalten nach Krabben, Seesternen und Schwärmen silberner Fische Ausschau halten.
Der Sand ist fein und golden, angenehm unter den Füßen selbst in der Mittagshitze. An der Wasserlinie mischen sich glatte Steine mit Muschelfragmenten, poliert von Jahrhunderten der Gezeiten.
Schwimmen in flüssigem Kristall
Das kristallklare ionische Wasser zeigt sich hier in Nuancen von hellem Türkis im Flachwasser bis zu tiefem Kobaltblau jenseits der Felsen. Der Einstieg ist sanft und sandig, ideal für Kinder und weniger geübte Schwimmer. Weiter draußen fällt der Meeresgrund allmählich ab und offenbart Posidonia-Wiesen und glatte Kiesel.
- Bringen Sie Schnorchelausrüstung mit, um die Felszonen an beiden Seiten der Bucht zu erkunden
- Kommen Sie im Juli und August vor 10 Uhr, um einen Platz nahe den schönsten Felsen zu sichern
- Packen Sie Sonnenschirm und Picknick ein – hier gibt es keine Strandbar-Services
- Tragen Sie Wasserschuhe, wenn Sie bei Ebbe über die Felsen klettern möchten
- Nehmen Sie eine Kamera mit – die Sonnenuntergänge von Saturo tauchen die ganze Bucht in Rosa und Gold
Jenseits des Strandes
Leporano Marina ist ein verschlafenes Fischerdorf, in dem die Zeit im Rhythmus der Netze vergeht. Nach einem Vormittag am Strand gönnen Sie sich ein spätes Mittagessen in einer der familiengeführten Trattorie, wo der Fang des Tages noch auf dem Kai gereinigt wird. Nur wenige Schritte landeinwärts liegen die Ruinen der antiken griechischen Siedlung Saturo, auf einem Hügel mit weitem Blick über den Golf – eine eindringliche Erinnerung daran, dass diese Küste seit Jahrtausenden Besucher anzieht.
Nach Westen führt die Küstenstraße nach Tarent, wo die Città Vecchia byzantinische Kirchen und barocke Paläste verbirgt. Nach Osten werden die Strände wilder und die Menschenmengen dünner aus, perfekt für alle, die Einsamkeit suchen.
Die richtige Zeit
Juni und September bieten die beste Balance: warmes Wasser, weniger Menschenmassen und jenes goldene mediterrane Licht, das jede Aufnahme wie eine Postkarte aussehen lässt. Wochentags ist es ruhiger als am Wochenende, und die frühen Morgenstunden schenken Ihnen den Strand fast für sich allein, nur mit Möwen und gelegentlich einem Fischer, der von den Felsen aus seine Leine auswirft.

