Am Stadtrand von Foggia, wo das städtische Treiben in die goldenen Weiten der Tavoliere-Ebene übergeht, lädt das Reitcenter Horse's Family dazu ein, das Land auf eine der ältesten Arten neu zu entdecken: vom Pferderücken aus. Ob Anfänger oder erfahrener Reiter, hier finden Sie sanftmütige Pferde, geduldige Guides und eine Landschaft, die sich bis zum Horizont erstreckt, unterbrochen nur vom Wind und dem Schnauben der Tiere.
Das Tavoliere vom Sattel aus
Die Landschaft um Foggia unterscheidet sich deutlich vom Rest Apuliens: eine riesige Ebene, übersät mit historischen Masserie und durchzogen von alten Hirtenpfaden, die einst Herden bis in die Abruzzen führten. Auf dem Pferderücken erwachen diese Wege zu neuem Leben. Man durchquert Weizenfelder, die sich wie Wellen im Wind bewegen, passiert jahrhundertealte Olivenhaine und folgt unbefestigten Wegen, an denen im Frühling wildwachsende Mohnblumen und Margeriten in voller Pracht stehen.
Die Guides des Centers kennen jeden Winkel und passen die Routen dem Niveau der Gruppe an: ruhige Spaziergänge für Einsteiger, abwechslungsreichere Strecken für geübte Reiter. Das Tempo bleibt stets respektvoll und niemals gehetzt, perfekt, um sich in die Landschaft fallen zu lassen.
Pferde, die wirklich zur Familie gehören
Der Name des Centers kommt nicht von ungefähr: Hier sind Pferde nicht bloß Mittel zum Zweck, sondern liebevolle Begleiter, zu denen man eine Beziehung aufbaut. Vor dem Ausritt verbringen die Reiter Zeit mit ihrem Pferd, lernen seinen Charakter kennen, bürsten sein Fell und passen Sattel und Zaumzeug unter Anleitung der erfahrenen Reitlehrer an.
Diese Fürsorge beim Aufbau einer Bindung macht das Erlebnis intimer und authentischer. Kinder schließen die Tiere schnell ins Herz, Erwachsene wecken Kindheitserinnerungen, und viele kommen mehrfach wieder – oft mit dem Wunsch, dasselbe Pferd wiederzusehen.
Tipps für Ihren Besuch
Tragen Sie lange Hosen und geschlossene, bequeme Schuhe; das Center stellt Helme und Zubehör. Ausritte dauern in der Regel ein bis zwei Stunden, längere Touren können auf Anfrage arrangiert werden. Die besten Zeiten sind früh morgens oder am späten Nachmittag, wenn das Licht sanft ist und die Hitze nachlässt.
- Wasser mitnehmen: Auf den offenen Wegen gibt es kaum Schatten, besonders im Sommer
- Fragen Sie nach Frühlingsrouten durch die blühenden Felder – ein echtes Farbspektakel
- Buchen Sie im Voraus, vor allem am Wochenende, da die Gruppen bewusst klein gehalten werden
- Kombinieren Sie Ihren Ausritt mit einem Besuch der Altstadt von Foggia, nur wenige Autominuten entfernt
- Kommen Sie 15 Minuten früher, um Ihr Pferd kennenzulernen und sich einzustimmen
Foggia und Umgebung
Foggia wird von Durchreisenden oft übersehen, birgt aber schöne Überraschungen. Die Kathedrale mit ihrer barocken Fassade lohnt einen Zwischenstopp, ebenso die Piazza Cavour und die Gassen der Altstadt, wo traditionelle Bäckereien duftende Focaccia Barese backen. Wenige Kilometer entfernt erzählt die archäologische Stätte Passo di Corvo vom neolithischen Leben auf dem Tavoliere, während der Nationalpark Gargano mit seinen Wäldern und Klippen einen wilden Kontrast zur Sanftheit der Ebene bildet.

